Die Rasse

    Unsere Kühe sind der Jersey Rasse: schöne braune Kühe mit großen, gleichbraunen Augen. Es sind kleine Tiere, die sich sehr gut für die biologische Landwirtschaft eignen. Sie brauchen wenig, geben aber relativ viel Milch. Unsere Herde besteht aus mehr als 90 Kühe. Sie sind effizient, klug, und dazu ist ihre Milch ganz besonders. Jersey Milch hat nämlich ein höheres Karotengehalt als Milch anderer Rassen. Deshalb ist die auffällig gelb gefärbt. Dazu hat die Jersey Milch einen höheren Calciumgehalt, und darüber enthält die Milch die richtige Art von Protein für die Käseherstellung. Demzufolge gerinnt die Milch gut, mit nur der Zugabe von Starterferment und Lab. Perfekt für den Remeker!

    Hörner

    Die Hörner der Kühe spielen eine wichtige Rolle in sowohl der allgemeinen Gesundheit – und vor allem – im Verdauungsprozess. Hörner sind hohl und die Höllen stehen in Verbindung mit anderen Hohlräumen im Kopf. Wenn eine Kuh ihr Horn verliert, sieht man gut das etwa zwei Drittel des Horns aus reich durchblutetes lebendem Gewebe besteht.

    Das Horn selbst fungiert als Lagerplatz von Mineralien. Im Speichel der Kuh sind Enzyme, die den in den Hörnern abgelagerte Mineralien nützen. So wird insbesondere Natriumbikarbonat durch die Enzyme im Speichel produziert, um den Pansen zu stabilisieren, wenn zu wenig Faser im Futter vorhanden sind. Kuhhörner haben Jahresringe. Die entstehen, weil die Mutterkuh vor der Geburt für das Kalb Mineralien verfügbar stellt aus Ihre eigene Hörner. Wenn die Kühe wiederkäuen, findet im Blut das durch das Gewebe in den Hörnern läuft, einen Austausch von Mineralien statt. Die Hörner sind dann besser durchblutet und dadurch wärmer.

    Auf 'De Groote Voort' merken wir, dass die gehörnte Tiere Veränderungen des Wetters, und damit die wechselnde Zusammenstellung des Rasens (Zucker/Protein/Struktur) besser ausgleichen. Der Mist ist sichtbar besser verdaut und riecht gut. Die Hörner liefern deshalb ein wesentlicher Beitrag zum Wachstum von erwünschten-, und eine Rücknahme unerwünschten Bakterien in der Milch.

    Letztlich, dass Geschmack wieder in Käse, die ihre Geheimnisse offenbart, weil sie rein ist. Schließlich arbeiten wir mit Rohmilch, werden keine Konservierungsstoffe und nur sehr wenig unraffiniertes Meersalz verwendet. Wenn der Käse lange genug Reift, entwickelt sich einen feinen 'runden' Geschmack, der im Mund verweilt und auch dann Geschmacksnoten hinzufügt!

    Natürliches Verfahren

    Eine richtige Bodenpflege führt zum hochwertigem Gras. Außer diesem Gras füttern wir nur frisches Futter, das zu der Kuh passt, nämlich gequetschtes Getreide. Die Körner werden jeden Morgen frisch zerquetscht, damit die Enzyme in dem Getreide von den Tieren optimal genutzt werden können. Diese optimale Ernährung, zusammen mit dem offenen Stall – mit freier Weidezugang – tragt wesentlich bei an der Gesundheit unserer Jersey Kühe.

    Teilweise aus diesem Grund verwenden wir seit 2004 keine Antibiotika. Im Anschluss haben wir einige Jahre später auch mit entwurmen und impfen der Tiere aufgehört. Die natürlichen Kräuter, die die Tiere jetzt gefüttert werden, ermöglichen dies. Jedes neugeborene Kalb bekommt ein guter Start, denn es bleibt drei Wochen bei der Mutter. Aus unsere Erfahrung und Überzeugung, gibt diese natürliche Arbeitsweise die Kälber immer den besten Widerstand.